Die ärgerlich unsinnige Antizionismus- versus Antisemitismus-Debatte

Die ärgerlich unsinnige Antizionismus- versus Antisemitismus-Debatte

Feigheit, Dummheit oder jüdischer Kauderwelsch?

Als aktiver Unterstützer des pro-palästinensischen Freiheitskampfes ist es äußerst schmerzhaft für mich zu beobachten, wie Aktivistenkollegen sich auf peinlichste Weise abstrampeln, um zu betonen, daß sie „Antizionisten“ und nicht „Antisemiten“ sind. Ich frage mich immer, was sie zu ihren beschämenden Schauspiel motiviert haben könnte. Sind sie jüdisch? Haben sie keine Ahnung, womit wir es eigentlich zu tun haben? Oder haben sie einfach nur Angst?

Was mich betrifft, kann ein nicht-jüdischer „Antizionist“, der nicht auch ein „Antisemit“ ist, nicht die geringste Ahnung haben. Ich verwende den Begriff „Antisemit“ hier NICHT entsprechend der lächerlichen modernen Definition der ADL[1], sondern in ihrem ursprünglichen Sinn, wonach ein er jemand ist, der negative Gefühle gegenüber Juden hat.

Mit dem Judentum ist es genauso wie mit jeder anderen sozialschädlichen psychischen Krankheit. Je mehr Sie über sie Bescheid wissen, desto mehr sind Sie entsetzt und desto mehr sind Sie gegenüber Patienten mit diesem Leiden abgeneigt, insbesondere in solchen Fällen, wo sie darauf bestehen, daß alles mit ihnen in Ordnung sei und sich weigern, sich behandeln zu lassen, bzw sich bösartig gegen ihre Kritiker verhalten, ihnen vorwerfen, daß sie in Wirklichkeit das Problem seien, und versuchen, ihnen Schaden zuzufügen, sie systematisch zu vernichten oder sogar zu töten.

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Antisemitismus verstehen

Jeder Aktivist in der pro-Palästinensichen Bewegung müßte mittlerweile von Arthur Koestlers „Der dreizehnte Stamm“ und Shlomo Sands „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ gehört haben[2] und daher wissen, daß es so etwas wie ein „jüdisches Volkes“ überhaupt nicht gibt. Da das Judentum keine Ethnie ist, kann „Antisemitismus“ auch nicht als Rassenhaß angesehen werden.

Die meisten Aktivisten wissen auch, daß die überwiegende Mehrheit der modernen Juden nicht religiös ist, abgesehen von ihrem hartnäckigen Glauben an das von Anti-Ketzerei-Gesetzen geschützten ‚Jüdischen Holocaust‘. Selbst wenn man letzteres als Religion ansehen will, ist es keine exclusiv jüdische „Religion“. Worauf ich hinaus will, ist daß da das Judentum nicht durch eine gemeinsame Religion definiert ist, kann „Antisemitismus“ auch nicht gegen als religiöser Haß angesehen werden.

Der maßgebliche Faktor, der das Judentum definiert, ist nicht viel mehr als ihr Glaube, jüdisch zu sein, und der emotionaler Ballast und Geisteszustand der damit einher geht. Dieser Geisteszustand hat viel Ähnlichkeit mit klinischer manischer Depression. Auf der einen Seite leiden Juden unter einem krankhaften Überlegenheits- und Auserwähltheitswahn, auf der anderen Seite unter einen intensiven Paranoia.

In diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 mit dem Titel „Verleumdung“ sucht der preisgekrönte israelische Filmemacher Yoav Shamir nach einer Antwort für die provokative – und manchmal respektlose – Frage, „Was ist Antisemitismus heutzutage?“ Ist es eine gefährliche und unmittelbare Bedrohung? Oder ist es eine Einschüchterungstaktik von zionistischen Eiferern, die zu Unrecht jederman diskreditieren sucht, der mit ihnen nicht einverstanden ist? Der Film untersucht insbesondere die Art und Weise, wie die Interpretationen von Antisemitismus israelische und US-Politik beeinflussen.

Antisemitismus ist eine gute Sache

Mit anderen Worten, „Antisemitismus“ kann nicht mit Rassismus gleichgesetzt werden, egal was auch unsere regierenden Verbrecherfamilien uns einreden wollen. Es ist weder ein Charakterfehler noch eine Geisteskrankheit, „antisemitisch“ zu sein, ganz im Gegenteil. Es ist ein völlig gerechtfertigtes Ressentiment gegenüber den zahllosen schrecklichen Verbrechen, die die Juden jahrhundertelang gegenüber vielen Völkern, nicht nur den Palästinensern, begangen haben. Ich spreche von zahlreichen Kriegen für den politischen und finanziellen Vorteil von Juden. Ich spreche von zahlreichen Völkermorden, beginnend mit dem Genozid der jüdischen Columbus-Brüder an der indigenen Bevölkerung von Hispaniola. Ich spreche von dem armenischen Völkermord durch die auch als „Jungtürken“ bekannten Dönme-Juden. Ich spreche von dem ukrainischen Völkermord durch sowjetische Juden. Ich spreche von den Massenmord an 1,5 Millionen deutsche Kriegsgefangene durch den schwedisch-amerikanischen Juden General Eisenhower und der Massenvergewaltigung und Abschlachten von Millionen deutscher Flüchtlinge nach dem Ende des 2. Weltkriegs durch sowjetische Juden. Und ich spreche von dem Zeitlupen-Genozid an der weißen Rasse, der seither von den Juden systematisch begangen wird.

Wie kann jemand, der klar bei Verstand ist, nicht ärgerlich auf die Juden sein angesichts solcher Verbrechen? Es ist schließlich nicht so, daß die Juden ihre Verbrechen bereuen und zugeben, Entschädigung zahlen, Museen und Mahnmale in allen grösseren Städten errichten, unzählige Bücher schreiben und Hollywood-Filme und TV-Serien mit Riesenbudgets produzieren, so daß auch die letzte Person auf dem Planeten in allem Detail Bescheid weiß, was für schreckliche Dinge Juden den nicht-Juden in den letzten tausend Jahren angetan haben. Sie halten keine feierlichen Selbstanklage-Reden und betteln uns um Verzeihung für die Vergehen, für die sie individuel oder als Gruppe verantwortlich sind, ganz im Gegenteil. Sie reagieren äußerst defensiv und rotten sich zusammen, um jeden Versuch zu bekämpfen, eines dieser Themen aufzubringen.

‚Antisemitisch‘ zu sein ist eine gute Sache, weil es uns nicht-Juden hilft, bewußt zu werden in welcher Gefahr wir uns befinden. Es ist eine allergische Reaktion auf ein tödliches Gift in unserer Gesellschaft. Es schärft unsere Aufmerksamkeit und warnt unsere Mitmenschen vor der gemeinsamen Bedrohung.

Offen zeigen oder nicht?

Man könnte argumentieren, daß die Frage, ob wir unsere antijüdischen Gefühle offen zeigen oder verbergen sollten, nur eine taktische Frage ist. Ist es besser zu versuchen, unter dem Radar zu fliegen? Ich persönlich glaube, daß das reine Zeitverschwendung ist. Die Juden sind nicht dumm. Sie wissen, daß sobald wir „Nichtjuden“ ihnen in einem Bereich auf die Schliche gekommen sind und es wagen, sie zu kritisieren, zum Beispiel für ihre unverschämte Behandlung der Palästinenser, es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir sie auf allen anderen Gebieten durchschauen und sie als Gruppe zur Rechenschaft ziehen. Sie wissen, daß sobald die betäubende Wirkung von einem halben Jahrhundert „Holocaust-Erziehung“, die die meisten Menschen lange davon abgehalten hat, sich damit zu beschäftigen, was in Palästina seit der Nakba geschehen ist, genügend nachgelassen hat, daß wir die jüdischen Verbrechen gegen die Palästinenser erkennen und kritisieren können, daß wir bald auch in der Lage sein werden, die jüdische Verantworlichkeit für ziemlich alles andere, was in den letzten 200 Jahren sonst noch so schief gelaufen ist, zu erkennen.

Die Juden über die Palästina-Frage zur Rechenschaft zu ziehen ist also nur der erste Schritt. Wir müssen jedoch vorsichtig sein, wie wir unsere Kritik gestalten. Der eigentliche Zweck, das Verhalten der Zionisten in Palästina als das von Nazis zu beschreiben, ist uns daran zu erinnern, was die Deutschen angeblich den Juden im 2. Weltkrieg angetan haben. All dieses ‚die Juden sollten besser wissen‘ und ‚Die Juden sind nicht besser‘ Vorhaltungen sollen nur die unzähligen Bilder und Filme über den „jüdischen Holocaust‘ in unser Bewußtsein zurückbringen. Die Hintergedanke ist die Hoffnung, daß dies uns dazu veranlaßt, uns den Juden gegenüber versöhnlicher zu verhalten, und sich unsere Empörung über das Palästina-Thema nicht auf andere Gebiete ausweitet.

Das Palästina-Problem, so schlimm es für sich allein gesehen auch sein mag, spielt nur eine untergeordnete Rolle, im Vergleich zu all den anderen schrecklichen Dingen, für die die Juden als Gruppe verantwortlich sind. Wenn wir diese Welt zu einen besseren Ort machen wollen, dann ist es wichtig, „stolz antisemitisch“ zu sein und die Juden im vollen Maße zu konfrontieren. Wir müssen jeden Versuch, Zionismus mit Nationalsozialismus gleichzusetzen, bekämpfen, weil dadurch nur der Mythos einer historischen jüdischen Opferrolle verewigt wird. Und nicht zuletzt müssen wir die Juden ihrer Wunderwaffe und Cash-Cow berauben, die jüdisch-bolschewistische Lügengeschichte des „Jüdischen Holocausts“.

Fußnoten:
[1] Rebel of Oz: Sie tun ja so, als ob Antisemitismus etwas Schlechtes wäre
[2] Rebel of Oz: Jüdische Revisionisten (Teil 1)

Rebel of Oz ist der Editor/Herausgeber der ’stolz antisemitischen‘ australischen Dissident-Webseite therebel.org.

Via http://therebel.org/de/leitartikel/775676-feigheit-dummheit-oder-juedischer-kauderwelsch

Ein Kommentar

  1. Mit Ihrer Gleichsetzung von Antisemitismus und Antizionismus bin ich aus folgenden Gründen nicht einverstanden:

    1. Antisemitismus ist eine von mehreren Reaktionen auf den Semitismus, genauer gesagt: auf den Zionismus, und er ist – wie der Semitismus – eine Kategorie mit rassistischer Konnotation; mehr auf KEIN ANTI-SEMITISMUS OHNE SEMITISMUS http://wp.me/pxqev-1f3

    2. Antizionismus ist ein politische Reaktion auf den Zionismus, der wegen seiner inzwischen rassistisch-chauvinistischen Ideologie inzwischen eine Gefahr für die UN-Konzeption der friedlichen Koexistenz und das Selbstbestimmungsrecht der Völker darstellt.

    3. Man sollte unterscheiden lernen zwischen dem politisch-ökonomisch begründeten Judenhass, der als Judenfrage seit über 2.500 Jahren bekannt ist und dem Antisemitismus, den die Naziführung mit Beginn des 2. Weltkriegs praktiziert hat; mehr auf BLUEPRINTtheorie http://www.blueprinttheorie.de

    4. Von „dem Juden“ zu sprechen oder gegen „die Juden“ zu sein, das ist eine biologistisch konnotierte Meinungsäußerung, die als Pauschalurteil – gleich, ob aufwertend oder abwertend gemeint – an der Wirklichkeit vorbeigeht und die deshalb nicht nur falsch, sondern auch irreführend ist. Die Politik Israels, der USA oder Deutschlands wird nicht von Juden beeinflusst, sondern von Zionisten.

    5. Es gibt weltweit sehr viele Menschen, die sich zugleich als Juden wie als Antizionisten oder Nonzionisten verstehen – und sie sollte man in ihrer mutigen Haltung gegenüber dem zionistischen Mainstream in allen Leitmedien der westlichen Wertegemeinschaft bestärken – und nicht, wie von Ihnen praktiziert, vor den Kopf und in die Arme der Zionisten stoßen.

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