Die ganze Wahrheit über das »SS-Massaker von Oradour«

Zeitgleich mit den Siegesfeiern der heldenhaften, mutigen, friedliebenden, christlichen, sich aufopfernden Alliierten zum 50. Jahrestag der Invasion in der Normandie flimmerten mal wieder erschreckende Bilder angeblicher verbrecherischer deutscher Greueltaten über die Bildschirme: Frankreich gedachte des friedlichen Ortes Oradour, das deutsche Barbaren ohne jeden Grund verwüstet hatten – und das offizielle Deutschland schämte sich mal wieder.wikipedia

Die ganze Wahrheit über Oradour

Die »re-education« – die »Umerziehung« der Deutschen als Mittel zur Niederhaltung und Auflösung unseres Volkes ist nach wie vor wirksam. Die Mehrheit des deutschen Volkes ist wehrlos der pausenlosen Lügenpropaganda ausgesetzt. Diese Mehrheit wurde bereits nach Kriegsende geboren. Ihr fehlen Vergleichs- und Informationsmöglichkeiten.

Als »Hit« der gesteuerten Greuelpropaganda präsentiert sich seit Jahren – in »sachliche Meldeformen« gepreßt oder je nach Bedarf phantasievoll ausgeschmückt und ausgewalzt – das »Massaker von Oradour «. In Kurzform lautet die gängige »story«:

»Das 800-Seelen-Dorf Oradour-sur-Glane, 23 Kilometer nordwestlich von Limoges, war bis zum 10. Juni 1944 ein idyllischer, vom Krieg unberührter Flecken. Doch an diesem Tag umstellten 150 Soldaten der SS-Division »Das Reich« den Ort, trieben die Einwohner zusammen, erschossen die Männer, pferchten Frauen und Kinder in die Kirche und zündeten das Gotteshaus sowie alle anderen Gebäude an. 642 Menschen starben.« *************************************************************************************

Oradour-sur-Glane vor der Zerstörung

Die Waffen-SS: Unschuldig in Oradour

Von Vincent Reynouard

Am 9. Juni 2004 verurteilte mich das Berufungsgericht in Limoges zu zwei Jahren Gefängnis, davon 18 Monate auf Bewährung und zu einer Geldstrafe von 3,000 Euro für das Verbrechen der „Befürwortung eines Kriegsverbrechens“. Auch die Einziehung eines Teiles meiner Archive, die im Jahre 2001 beschlagnahmt wurden, wurde als rechtmäßig erklärt. Der Grund dieses Urteils war meine Forschung für das angebliche SS „Massaker“, das in dem französischen Dorf Oradour vor 60 Jahren geschah.

Alles begann im Jahre 1989, als ich mit einem Freund über die Waffen-SS sprach und er mir erzählte, dass die offizielle Geschichte von dem „Massaker in Oradour“ von einer Reihe von Menschen in Frage gestellt wurde. Bis zu diesem Punkt glaubte ich, wie fast alle Franzosen, an die offizielle historische Version. Ich glaubte, dass Mitglieder der Waffen-SS am 10. Juni 1944 das Dorf Oradour zerstört und ihre Einwohner vernichtet hätten. Ich glaubte auch, dass sie mehrere hundert Frauen und Kinder lebendigen Leibes in der Kirche des Ortes verbrannt hätten.

Im Falle von Oradour handelte es sich nicht um ein paar Dutzend Tote, sondern um einen kaltblütigen Mord von 642 Menschen, darunter etwa 500 wehrlose Frauen, Kinder und Säuglinge. Angesichts dieser entsetzlichen Behauptung und der Zweifel die ich deswegen hegte, war es völlig normal für mich den Tatort dieses Verbrechens aufzusuchen, um mich mit meinen eigenen Augen von dem zu überzeugen, was als Tatsache hingestellt wird.

Ich bin kein Historiker. Mein Bildungsstand ist der eines chemischen Ingenieurs und ich bin ein Lehrer der Naturwissenschaften. Deshalb habe ich Oradour nicht studiert wie es allgemein die Regel ist. Die Wahrheit ist, dass die französischen Schriftsteller zuerst davon ausgehen, die Waffen-SS nach dem Grundsatz des deutschen totalen Krieges zu beurteilen, dann kommt die Rede auf die „Verbrechen der SS“ in Russland, der Tschechslowakei und anderswo; und danach folgt die deutsche Besetzung Frankreichs und die allgemeinen Tätigkeiten der Waffen-SS in ihrem Kampf gegen die Résistance. Das Massaker von Oradour wird nur danach behandelt. Für diese voreingenommenen Schriftsteller ist die Schuld der Waffen-SS ganz selbstverständlich. Dies ist auch der Grund warum seit 1947 die offiziell verbreitete Version die einzige ist, die gehört wird.

Ich für meinen Teil benutze die gebräuchliche Arbeitsweise der Kriminalpolizei, indem die objektiven Beweise ohne Vorurteil überprüft werden. Ich vergaß alles was ich gehört hatte und besuchte den Tatort der Tragödie, mit den verbleibenden Ruinen. Außerdem studierte ich alle historischen Fotografien, die ich bekommen konnte, vor Allem die der Leichen. Erst danach las ich die Berichte der Augenzeugen.

In Bezug auf die Leichen lässt sich feststellen, dass zwischen denen der Männern auf der einen Seite und denen der Frauen und Kinder auf der anderen Seite, es sich um entscheidende Unterschiede handelt.

Die Leichen der Männer waren (bis auf wenige Ausnahmen) vollständig, aber verkohlt, während sich die Kleidung, die sie trugen, verbrannt war. Sie sahen aus wie die typischen Opfer eines Brandes. Im Gegensatz dazu waren die Leichen der Frauen und Kinder in Stücke gerissen, sodass man nur von Körperteilen sprechen konnte: hier ein Torso, ein Becken mit den Beinen daran, dort ein Arm, eine Hand, ein Kopf. Viele der Körperteile waren mit Stoffstücken bedeckt, die noch nicht verbrannt waren. Soweit der Kopf gefunden wurde, war man in der Lage die besonderen Merkmale der Gesichter der Opfer zu erkennen. Sie sahen aus wie die typischen Opfer einer Explosion.

Die Ruine der Kirche bestätigte meine Annahmen. Sie erinnerte mich an andere Kirchen, die Ziele von Bombardierungen wurden. Typisch für solche Ruinen sind die abgerissenen Dächer, hervorgerufen durch die Explosion und die fehlenden Versengungsmerkmahle rund um die Öffnungen des Gebäudes (Fenster und Türen). Bei einem starken Feuer findet man dort immer Spuren von Ruß.

Im Inneren der Kirche fand ich noch mehr Beweise, die im Widerspruch zu der offiziellen Feuertheorie standen: einen dünnwandigen Messing-Globus, der früher auf dem Dach des Kirchturms gestanden hatte, war nicht geschmolzen. Nach der offiziellen Theorie war der Zusammenbruch des Daches durch ein intensives Feuer im Inneren des Turmes verursacht. Aber wie konnte der Messingglobus den Flammen widerstanden haben? Der Messingglobus war unversehrt, jedoch verbeult, was andeutet, dass er durch die Luft geschleudert wurde. Die zwei Glocken der Kirche hatten nur oberflächliche Anzeichen des Schmelzens aufzuweisen und auch das nur an einigen Stellen. Die eingravierte Schrift auf den Glocken war noch teilweise lesbar. Wenn es wirklich ein langanhaltendes, intensives Feuer im Inneren des Kirchturms gewesen wäre, so hätten die Glocken in eine einheitliche Masse von Bronze schmelzen müssen. Aber in Wirklichkeit war die zerstörerische Kraft des Feuers nur von kurzer Dauer, sodass die Hitze nicht in den Kern des Metalles eindringen konnte.

Im Erdgeschoss der Kirche gab es Objekte aus Holz, zum Beispiel den Beichtstuhl. Wenn es sich wirklich um eine intensive Feuerbrunst gehandelt hätte, die 500 Frauen und Kinder verbrannte, wie konnte es dann sein, dass ein hölzernes Objekt die Flammen überstand? Noch heute findet man auf dem Altar Seidenblumen, die von Pierre Pitevin nur wenige Stunden nachdem das Drama stattgefunden hatte, beschrieben wurden. Wie könnten solche zerbrechlichen Textilien den Flammen eines lang anhaltenden Feuers widerstanden haben?

Der Altar in der Kirche

Zerstörte Kirche

Strassenzug mit Ruinen

Die physischen Beweise ermöglichten es uns daher zu dem Schluss zu kommen, dass ein kurzes verheerendes Ereignis in der Kirche stattfand, eher als ein lang anhaltendes Feuer. Das scheint die Hypothese von einer oder mehreren Explosionen zu bestätigen.

Bekräftigungen von Augenzeugenaussagen

Mme Rouffanche

Mit dieser Arbeit getan, begann ich die Zeugenaussagen zu studieren. Meine Aufmerksamkeit wurde sofort auf Frau Rouffanche gelenkt, die als einzige Überlebende der Ereignisse in der Kirche dargestellt wird. Sie hinterließ mehrere Zeugenaussagen zwischen 1944 und 1947 und erschien auch als Zeugin vor dem Kriegsverbrechergericht in Bordeaux in 1953. Die Zeugenaussagen vergleichend, kam ich bald zu dem Schluss, dass Frau Rouffanche eine falsche Zeugin war, die absurde Aussagen machte. So sprach sie zum Beispiel von einer geheimnisvollen „Kiste“, die ohne Flammen verbrannte und die ohne Explosion durch die Luft geflogen sei. Als sie zum ersten Mal im Juni 1944 von Mitgliedern der Résistance-Gruppe von Pierre Poitevin befragt wurde, sprach sie von einer „Rauch erzeugenden Kiste“, die die Waffen-SS in die Kirche gebracht hatten. Weiterhin gab sie an: „Niemand wagte in die Nähe der Kiste zu gehen, aber sie war nicht explodiert“. Aber andererseits sagte sie am 20. November 1944 aus, dass „das Gerät in Brand gesetzt wurde und eine heftige Explosion erschütterte das Innere der Kirche“ (Aus: „Archiv des Ausschusses zur Überprüfung von Feindesverbrechen in Frankreich“). 1947 erklärte sie vor dem Militärgericht in Bordeaux: „Von der besagten Kiste, die in die Kirche gebracht worden war, ging ein dicker, erstickender Rauch aus, ohne sichtbare Flammen“.

Man gelangt daher zu der Annahme, dass die geheimnisvolle Kiste ohne Flammen verbrannt sei und dass eine Explosion in ihrem Inneren stattfand, aber die Kiste selbst nicht explodierte.

Auf jeden Fall erklärte Frau Rouffanche, entkam sie den Flammen durch einen Sprung durch das Kirchenfenster. Das bedeutete, dass sie 4 Meter gefallen sein muss, auf einen 4,5 Meter langen steilen Abhang, an dessen Ende sich eine 1 Meter breite Mauer befindet. Von diesem schmalen Stück der Wand waren es noch 2.5 Meter hinab, wo die Waffen-SS auf sie wartete. All dies war Frau Rouffanche gelungen ohne sich zu verletzen, obgleich sie damals schon 47 Jahre alt war. Als sie aufgestanden war, gelang es ihr zu entkommen, obwohl ein unter dem Fenster aufgestellter SS-Mann Feuer auf sie eröffnete, und traf sie mit 5 Kugeln in ihre Beine. Diese widersprüchlichen und fantastischen Aussagen waren genug mich zu überzeugen, dass Frau Rouffanche eine Lügnerin war.

Danach wandte ich mich an die anderen Augenzeugen, in der offiziellen Literatur erwähnt, nach denen die Waffen-SS die Feuerleger waren. An erster Stelle unter den Überlebenden des Dramas stehen die sechs Männer, die den Schießungen entkamen, indem sie sich in der Scheune des Landwirtes Laudy versteckten. Von besonderem Interesse war die Zeugenaussage einer Frau Lang, die sich an diesem schicksalsschweren Tag des 10. Juni 1944 in ihrem Haus versteckt hatte. Bei ihrer Vernehmung erklärte sie: „Es ist ein schrecklicher Lärm zu hören aus der Richtung der Kirche, die einige Dutzend Meter von uns entfernt liegt. Eine Explosion folgte der anderen, dann schreckliche Schreie werden gehört. Die Maschinengewehre feuern“.

Herr Palier, ein für die französische nationale Eisenbahngesellschaft, SNCF, arbeitender Ingenieur, der die Kirche den Tag nach diesen Ereignissen besuchte, schreibt: „Es scheint mir, dass die Frauen und Kinder ein anderes Schicksal erlitten hatten als die Männer, da die Leichen der Menschen, die sich in der Kirche befanden in einem ‘normalen Zustand’ aufgefunden worden waren“.

Kirche Oradour Ende August – Anfang September 1944

Diese Aussage bestätigte meine erste Schlussfolgerung, die ich aufgrund der objektiven Beweise geformt hatte. Die Kirche wurde durch mehrere Explosionen zerstört, welche auch die Frauen und Kinder getötet hatten. Diese Untersuchung wurde durch die Zeugenaussagen der Überlebenden sowie durch die unveröffentlichten Dokumente bestätigt.

Im August 1990 traf ich mich mit Herrn Renaud. Er erzählte mir, wie er miterlebte, dass die Kirche durch eine Explosion zerstört wurde. Die Explosion war so stark, dass das Dach herunter flog und Herr Renaud die Schockwelle verspürte. Herr Beaubreuil für seinen Teil bestätigte, dass das Maschinengewehrfeuer im Dorf nach einer heftigen Explosion aus der Richtung der Kirche begann. Seine Zeugenaussage ist von besonderem Interesse, da er sich an dem betreffenden Tage im Haus seiner Tante versteckt hielt, die in der unmittelbaren Nähe der Kirche wohnte. Heute leugnen beide Zeugen, dass sie mich jemals gekannt haben und mit mir gesprochen haben. In diesem Fall lügen beide. Ich habe beide getroffen und unsere Gespräche in einem kleinen roten Notizbuch mit Daten und Informationen notiert, die ich einfach nicht fabriziert haben konnte. Das Notizbuch wurde später von den französischen Justizbehörden beschlagnahmt. Falls es von ihnen freigegeben würde, wäre es klar wer hier lügt!

Mit Hilfe eines Rechtsanwaltes konnte ich die stenografischen Notizen, während des Kriegsverbrechergerichtes in Bordeaux gemacht, untersuchen. Ich konnte ermitteln, dass nicht nur die Angeklagten (Ferdinand Giedinger, Heinrich Weber und weitere), sondern auch die Zeugen der Anklage (d.h. die Überlebenden) bestätigten, dass die Kirche explodiert war. Frau Renaud zum Beispiel sagte aus: “Es gab eine grosse Explosion in der Kirche“. Ihr Mann, den ich kennengelernt hatte, sagte 1990 vor Gericht aus: „Die einzigen Schreie, die ich hörte, begannen als die Kirche explodierte“. Herr Petit war einer derjenigen, der die Kirche kurz nach der Tragödie betreten hatte. In Bordeaux stellte er fest: „Es war ein schrecklicher Anblick. Es gab keine ganzen Körper mehr. Einige waren in zwei gerissen worden“.

Alle Zeugenaussagen sind sich darüber einig, dass die Kirche von einer Reihe gewaltiger Explosionen erschüttert wurde, wovon mindestens eine im Turm der Kirche stattfand. Außer den sichtbaren Schäden am Gebäude, verursachten die Explosionen auch den Tod vieler Frauen und Kinder in der Kirche und löste das Schießen im Dorf aus.

Hat die Waffen-SS die Kirche gesprengt?

Kann man die Waffen-SS für die Explosionen verantwortlich machen? Nach der allgemein gehaltenen Version der Ereignisse ist die Antwort: Ja.

Doch diese Darstellung ist völlig absurd, wie man schnell feststellen kann. Wenn man wiklich Frauen und Kinder töten wollte, dann aber doch nicht eingesperrt in einer dickwandigen Kirche. Vielmehr hätte man sie in kleinen Gruppen erschiessen können. Aber es gibt noch einen anderer Anhaltspukt dazu: wenn die offizielle Darstellung wahr wäre, dann müssen die Frauen und Kinder eine Explosion vor der Ankunft der „Kiste“ gehört haben. Aber in ihren Aussagen vom Jahre 1944 sprach die wichtigste Zeugin, Frau Rouffanche, nirgends von einer Explosion. In 1947 hatte sie sogar folgende Fassung: „Während der Zeit, in der ich in der Kirche war, habe ich keine Explosion hören und sehen können“. Hier widerspricht sich die offizielle Geschichtsschreibung wieder einmal selbst. Die Hauptaussage ihrer Argumentation scheint zu sein: Es ist in Ordnung, die Waffen-SS für eine Explosion verantwortlich zu machen aber sobald die Geschichte zu absurd wird, ist es besser wenn es keine Explosion gegeben hat.Doch die Befürworter der offiziellen Version wissen, dass die geheimnisvolle Kiste, von der Frau Rouffanche sprach, nicht die Explosion im Turm der Kirche erklären kann, da sie angeblich weit weg vom Turm, im Hauptschiff der Kirche platziert wurde. Es wird behauptet, dass die Waffen-SS alle Frauen und Kinder gleichzeitig durch eine Explosion zu töten gedachte. Dieser Versuch jedoch schlug fehl und verursachte mehr Lärm als Schaden, denn der Einzige, der getötet wurde war ein SS-Mann mit Namen Gnug, der von einem fallenden Stein aus dem Kirchturm erschlagen wurde. Danach hatten sie improvisiert und brachten eine Erstickungsmaschine, die sie in dem Inneren der Kirche in Brand setzten. Aber auch dieser Versuch scheiterte, da die Explosion die Fenster zerstört hatte, durch die der Rauch entkam. In völliger Verzweiflung betraten die Waffen-SS-Mitglieder die Kirche, um die Menschen mit ihren Maschinengewehren zu erschiessen. (Albert Hyvernaud: Petite histoire d’Oradour-sur-Glane de la Préhistoire à nos jours, 1989).

Für mich gab es daher nur einen Schluss zu ziehen: Die geheimnisvollen Explosionen, von denen eine im Kirchturm stattfand, war nicht das Werk der Waffen-SS. Sie war anderer Herkunft und dieses hatten die Verfechter der offiziellen Version schon bereits in 1944 verhehlen können.

Oradour, ein Stützpunkt für Partisanentätigkeit

Die wahrscheinlichste Vermutung ist, dass sich ein Partisanenmunitionslager in der Kirche befand und dass am 10. Juni dieses Lager mit tragischen Folgen explodierte. Die Gründe dafür müssen nach wie vor geklärt werden. Diese Theorie steht natürlich im Widerspruch zur offiziellen Darstellung, die Oradour als friedliebendes Dorf in einer Region frei von Partisanen darstellt. Die Vertreter der offiziellen Theorie möchten nicht, dass Menschen ernsthaft über die wirklichen Ursachen für die Zerstörung der Kirche nachdenken. Warum sollte die Résistance nicht ein grosses Dorf an einem wichtigen Transportweg für ihre Zwecke verwendet haben? Denn wir wissen von mehreren Fällen aus Frankreich und Belgien, wo Partisanen Kirchengebäude als Verstecke für grosse Mengen von Munition verwendeten.

In den 90-er Jahren begann ich mich näher mit den Partisanentätigkeiten zu beschäftigen und fand bald heraus, dass einige Dorfbewohner von Oradour Verbindungen zum Widerstand hatten: Maurice Beaubreuil war ein Mitglied einer Partisanengruppe, sein Freund Mathieu Borie gehörte zur FTP, der kommunistischen Widerstandsbewegung. Paul Doutre war ein Partisanenanhänger; M. Dupic war ein Mitglied der „Secret Army“, (einer rechtsextremorientierten Gruppe von Partisanen). Paul Doire belieferte Partisanen des Ortes mit Brot. Aber es gab noch mehr Beispiele: Durch Studieren der Haute-Vienne Abteilung der Archive habe ich herausgefunden, dass Partisanen regelmäßig in Oradour tätig waren und dort solche Dinge unternahmen, wie Stehlen von Zigaretten und Benzin. (Vergl. Den Bericht von Unterpräfekt Guy Pauchou, den ich in meinem Buch zitiere. Trotz dieser Tatsachen sagte derselbe Pachou in 1945 aus, dass Oradour ein vollkommen friedliches Dorf war). Abgesehen davon, war die 643. Division der ausländischen Arbeitsnehmer in Oradour untergebracht. Diese bestanden vor allem aus Spaniern, die der Franco Herrschaft entflohen waren. Für die Partisanen waren diese Anti-Faschisten eine Quelle möglicher Rekruten. Das ist sicherlich auch der Grund warum die Gegenwart der ausländischen Arbeitsnehmer auch der offiziellen Überprüfung entgangen ist.

Ich habe 1996 herausgefunden, dass ein ehemaliger RAF-Pilot mit dem Namen Len Cotton, Ende 1942 in der Nähe von Confolens abgeschossen worden war. Schriftlich erzählte er mir, dass die Besatzung seines Flugzeuges durch den Widerstand versorgt wurde, damit sie nicht in deutsche Hände fielen. Für drei Tage waren sie in Oradour-sure-Glane in der Sakristei der Kirche versteckt, mit dem vollen Wissen des örtlichen Priesters. Die Verpflegung der RAF-Männer wurde von der Tochter der bereits genannten Frau Rouffanche besorgt, die ein Mitglied der Résistance war, unter dem Decknamen Danielle. Am Telephon erklärte Len Cotton mir, dass Oradour ein wichtiger Stützpunkt der Résistance war. Diese Zeugenaussagen veröffentlichte ich bereits vor sieben Jahren. Bisher gab es noch keine Stellungsnahme der Vertreter der offiziellen Version.

Die oben angeführten Angaben dürften erklären, warum Frau Rouffanche ohne zu zögern ein falscher Zeuge für die Résistance wurde. Mit ihrer unglaubwürdigen Geschichte der „Kiste“ und dem fast wundersamen Sprung aus dem Kirchenfenster, hatte sie es geschafft alle Schuld auf die Waffen-SS abzuwälzen und die Résistance von aller Verantwortung zu befreien. Auf diese Art setzte Frau Rouffanche den Kampf ihrer Tochter fort.

Auf jeden Fall brachen die zwei wichtigsten Bausteine der offiziellen Version, einer nach dem anderen, zusammen. Oradour war kein völlig friedliches Dorf, ohne Partisanentätigkeit, sondern im Gegenteil ein Zentrum von Partisanentätigkeit. Und: die Kirche wurde nicht durch einen von der Waffen-SS verursachten Brand zerstört, sondern durch eine Reihe von Explosionen der Munition, die im Gebäude gelagert wurde.

Diese Schlussfolgerungen waren um so wichtiger, da die Waffen-SS schon in 1944 bestritten hatte, dass sie in Oradour waren, um dessen Bevölkerung zu terrorisieren und das Dorf zu liquidieren. Am 10. Juni 1944 kamen etwa 120-150 Mitglieder der Waffen-SS-Division „Das Reich“ nach Oradour, mit dem Auftrag, das Dorf und Umgebung nach dem deutschen Soldaten H. Kämpfe zu durchsuchen, der am Vortag von einer Partisanen Gruppe unter der Leitung von Jean Canou gefangengenommen wurde. Nach den ersten Eindrücken zu schließen, war der gefangene Mann noch immer in Oradour anwesend. Die Männer des Dorfes wurden dann von den Frauen und Kindern getrennt, während die letzteren aus Sicherheitsgründen in der Kirche untergebarcht wurden. Daraufhin wurden die Männer in kleinere Gruppen aufgeteilt und in Scheunen verriegelt, sodass sie von einer kleineren Anzahl von Soldaten bewacht werden konnten. Die Waffen-SS durchsuchte die Häuser und fand zahlreiche Waffen als auch Munition. Es gab dann eine große Explosion in der Kirche, die Frauen und Kinder in Stücke zerriss. Die SS-Wachen glaubten sie seien unter Beschuss und eröffneten deshalb Feuer auf die Männer in den Scheunen.

Die offizielle französische Widerlegung

Die Franzosen haben immer wieder die deutsche Version mit der Behauptung eines friedlichen Dorfes widerlegt. Das ist allerdings ein schlechter Versuch sich selbst als unschuldig darzustellen oder sich zumindest rechtfertigen zu wollen. Aber wir wollen es einmal als gegeben ansehen, dass die Waffen-SS wirklich „mit böser Gewohnheit“ gehandelt hätte, wie es ihnen vorgeworfen wird. Wenn sie wirklich versucht hätten die Bevölkerung zu terrorisieren und demoralisieren, so würde die Waffen-SS kaum nach Ausreden gesucht haben. Vielmehr würden sie mit teuflischem Stolz erklärt haben, dass sie nicht zum Narren gehalten werden können. In einem solchen Falle hätte es nicht nur ein Oradour gegeben, sondern zehn, zwanzig, fünfzig.

Schließlich wird niemand bestreiten, dass die Waffen-SS in Oradour die Männer von den Frauen und Kindern getrennt hatten, oder dass sie vom Ortschaftsältesten „Geiseln“ verlangten für Verhandlungszwecke. Es ist ebenfalls unumstritten, dass die Waffen-SS die Häuser danach durchsuchte. Warum aber all diese Zeitverschwendung, wenn sie nur in das Dorf gekommen waren, um die Bewohner abzuschlachten? Schliesslich waren die Deutschen in Eile, um in die Schlachtzone der Normandie zu kommen.

In Tulle am vorhergehenden Tag

Man darf nicht vergessen, dass der Waffen-SS am Vortage in Tulle die ideale Gelegenheit für blutige Rachemassnahmen als Antwort für die Partisanentätigkeit und deren „sinnlose Grausamkeiten“ gegeben wurde. In diesem Dorf hatte man 40 schrecklich verstümmelte Leichen von deutschen Soldaten gefunden, getötet von der Résistance. Die Deutschen hätten hier die Leichname ihrer gefallenen Soldaten zur Schau stellen können, während sie ein Massaker der Männer, Frauen und Kinder in Oradour begingen. Aber das ist offensichtlich nicht geschehen. In Tulle hat die Waffen-SS, in Übereinstimmung mit ihren eigenen Vorschriften, die Frauen und Kinder unversehrt gelassen, während sie 99 von den insgesamt 1200 Gefangenen erhängten. Die Tatsache, dass in Oradour die Männer von den Frauen und Kindern getrennt wurden, beweist, dass sie nicht beabsichtigten das ganze Dorf zu vernichten. Anhand dessen, gehe ich davon aus, dass es sich in Oradour um eine Polizeiaktion gehandelt hatte, die unbeabsichigt in einer Tragödie endete. Die Aufgabe der Waffen-SS war es, den deutschen Soldaten H. Kämpfe zu suchen und das Partisanennest zu zerstören. Während die Operation ausgeführt wurde, schickte man die Frauen und Kinder in die Kirche. Der Fehler der deutschen Kommandanten war, dass sie den „heiligen Ort“ nicht richtig durchsucht hatte. Aber warum haben dann die Explosionen in der Lagerung der Munition, der zum Tode so vieler Menschen führte, stattgefunden? Solange der Zugang zu den Prozess-Archiven verboten ist (und sie werden nicht vor 2053 geöffnet werden!), können wir uns nur auf Spekulationen berufen. Das wahrscheinlichste Szenarium sieht für mich folgendermaßen aus:

Während die Waffen-SS das Dorf durchsuchte, versteckten sich einige Partisanen in der Kirche, wo, wie vorher gesagt, Waffen und Munition versteckt waren. Als nun die Frauen und Kinder in die Kirche gebracht wurden, entdeckte man die Partisanen. Die deutschen Soldaten versuchten sie gefangen zu nehmen. Es kam zu Handgreiflichkeiten und schliesslich wurden einige Schüsse gefeuert. Diese Schüsse mögen die Explosion der Munition verursacht haben. Sind alle Frauen und Kinder in der Kirche als Folge der Katastrophe umgekommen? Das erscheint nicht der Fall zu sein, da Teile der Kirche nicht zerstört wurden und Gegenstände aus Holz und Stoff unversehrt geblieben sind. Die Menschen, die sich in der Nähe dieser Gegenstände befanden, müssen auch das Drama überlebt haben und nicht nur die bereits erwähnte falsche Zeugin Frau Rouffanche.

Ein deutscher Soldat mit dem Namen Eberhard Matthes besuchte „in Uniform“ 1963 Oradour. Er erklärte unter Eid, dass er die Bekanntschaft von zwei Frauen gemacht hatte, die sich als Überlebende der Kirche vorstellten. Sie sagten ihm, dass die Waffen-SS „mehrere Frauen und Kinder aus der Hölle gerettet hätten“.

Hauptstraße von Oradour-sur-Glane, 1944

 

Brutale Zensur

Alle die oben genannten Einzelheiten wurden in einem fast 450 Seiten langen Buch, das 1997 in Belgien unter dem Titel: „Le Massacre d’Oradour“ veröffentlicht wurde, ausführlich besprochen. Es wurde später ins Deutsche übersetzt als „Die Wahrheit über Oradour“ und vom Druffel Verlag herausgegeben. In seinem Vorwort schrieb ich zu der Zeit: „Wenn uns Kritiker zu einer ehrlichen Debatte einladen, so werden wir sie gerne annehmen“. Ich war also schon damals bereit meine Theorien zu diskutieren. Wenn die Verfechter der offiziellen Version wirklich ihrer Sache sicher gewesen wären hätten sie kein Problem gehabt mich in einer offenen Debatte zu widerlegen. Der beste Weg das zu tun, wäre auf mein Buch zu antworten.

Jedoch wurde diese Gelegenheit nie von meinen Gegnern ergriffen. Anstatt zu diskutieren, hat man mit brutaler Zensur geantwortet. Mein Buch wurde 1997 veröffentlicht, zu einer Zeit, in der mir, meines „Revisionismus“ wegen, verboten wurde in Frankreich zu lehren. In der Gegend von Limousin wurde sofort eine intensive Medienkampagne gegen mich ins Leben gerufen. Ich wurde einer massiven Verleumdung unterzogen, mein Name durch den Dreck gezogen und Lügner und Fälscher genannt. Natürlich hat mich kein einziger Journalist interviewt und nicht eine meiner Antworten zu den Anschuldigungen wurde je veröffentlicht. Nur meine Gegner durften sprechen.

Das Verbot meines Buches in Frankreich

Parallel zu diesen offiziellen Bemühungen, wurden in der Gegend von Limousin Versuche gemacht, mein Buch so schnell wie möglich zu verbieten. Wie erwartet führte dieses zu einem schnellen Ergebnis und bereits im September 1997 war der Druck und die Verbreitung meines Buches, durch den Erlass des damaligen Innen-Ministers, Jean-Pierre Chevènement, im gesamten Bereich Frankreichs verboten.

Von 1998 bis 1999 arbeitete eine kleine Gruppe von Aktivisten an einem Videoband mit der Zusammenfassung der wichtigsten Argumente meines Buches. Der Film wurde am Ende von 2000 fertiggestellt und wurde im Januar 2001 vertrieben. Auch in diesem Fall war die Reaktion der Behörden schnell. Am 8. Februar 2001 kam eine Anordnung des Präfekts der Behörde von Haute-Vienne heraus, der das Zeigen des Videos in allen Teien des Bezirks verbot. Die Hüter der offiziellen historischen Version wollten mich wegen „Verleugnung eines Kriegsverbrechens“ anklagen. Da es aber kein derartig entsprechendes Gesetz in Frankreich gibt, machten die Behörden eine Wendung und änderten es in eine „Befürwortung eines Kriegsverbrechens“. Wie könnte ich so etwas billigen, dessen Wirklichkeit ich in Frage stellte!

Eine strafrechtliche Anklage wurde dann gegen mich durch die Justiz eröffnet. Am 16.Mai 2001 wurde meine Wohnung in Brüssel in meiner Abwesenheit von belgischen Polizisten durchsucht, auf Anweisung der französischen Behörden. Sie beschlagnahmten etwa 60 Kisten von Büchern, verschiedene Papiere, Notizen und Kopien. Zur gleichen Zeit wurde die Wohnung und das Büro meines Verlegers in Antwerpen durchsucht. Anonyme Bestellformulare für mein Video waren an Leute in der Region von Limousin gesandt worden. Die Justiz ordnete eine Handschriftanalyse der Umschläge an und eine DNA Analyse für Reste von Speichel auf den Briefmarken. Der Absender der Formulare wurde auch entdeckt, er erwies sich als ein Freund von mir aus der Gegend von Limousin, der der Sache zu helfen glaubte.

Im Juni 2001 verfügte die Richterin Christine Fourel mir meinen Reisepass zu entziehen. Es wurde mir verboten mich im Distrikt von Haute-Vienne aufzuhalten und ich war verpflichtet das Gericht wissen zu lassen, wenn ich mehr als drei Tage von meiner Wohnung abwesend sein würde. Am 27. September 2001, vier Jahre nach meinem Buch, unterzeichnete der französische Innenminister eine Verordnung, die mein Video im gesamten französischen Raum verbat. Um das zu erreichen, fanden sie Unterstützung in einem Gesetz vom 17. Juni 1998, entworfen für „den Schutz von Minderjährigen, und den Kampf gegen sexuelle Verbrechen“!

In der Zwischenzeit wurden meine Gerichtsverhandlungen fortgesetzt. Sie dauerten zwei Jahre. Am Ende wurde mein Fall als „Befürwortung eines Kriegsverbrechens“ angesehen. Der Prozess im Gericht in erster Instanz fand am 18. November 2003 statt. Die Weise, in der es behandelt wurde, kann nur als skandalös bezeichnet werden. Der vorsitzende Richter lehnte ein Zeigen meiner Video-Kassette für das Gericht ab. Mich immer wieder unterbrechend, machte er sicher, dass ich mich nicht verteidigen konnte. Am 12. Dezember wurde das Urteil gefällt und ich wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, davon neun Monate auf Bewährung, für das Verbrechen der „Befürwortung“. Zusätzlich musste ich eine Geldstrafe von 10,000 Euro entrichten. Die Beschlagnahmung meines Forschungs-Materials wurde als gesetzmäßig bestätigt.

Der Berufungsprozess fand am 14. April 2004 statt. Diesmal war die Stellungsnahme des Gerichtes etwas mehr korrekt. Obgleich ich mich dieses Mal selbst verteidigen konnte, wurden meine Argumente ignoriert wie zuvor. Das Urteil wurde am 9. Juni 2004 gesprochen, das heißt am Vortag des 60. Jahrestages der Tragödie von Oradour. In vielen Sachen behielt das Gericht das Urteil der ersten Instanz Wort für Wort bei, während das Urteil selbst rauer gemacht wurde. Aufgrund der Forderung des Staatsanwalts, verurteilte mich der Richter zu zwei Jahren Gefängnis, davon 18 Monate auf Bewährung. Die Geldbuße andererseits wurde auf 3 000 Euro reduziert, zu zahlen an drei zivile Parteien des Gerichtsverfahren (Marcel Durthout, ein Überlebender der Tragödie, „die Internationale Liga gegen Rassismus und Anti-Semitismus“ und „Freunde der Gesellschaft für das Gedenken der Deportation“). Die Beschlagnahmung meines Materials wurde erneut als rechtlich zulässig erklärt. Ich habe eine Berufung auf „unschuldig“ eingereicht, mit wenig Hoffnung auf Erfolg.

Zusammenfassung

Zur Zeit, in der ich diesen Text schreibe, warte ich darauf für sechs Monate ins Gefängnis zu gehen. Vom gerichtlichen Standpunkt gesehen, triumphierten meine Feinde. Aber intellektuell haben sie verloren, da sie in sieben Jahren nicht in der Lage waren auf meine Argumente zu antworten, sondern schwiegen und sich weigerten mich zu debattieren. Sie haben sicher gemacht, sich mit dem Gesetz zu schützen. Sie verlangten ununterbrochen brutale Zensur meiner Arbeit und eine Gefängnisstrafe für mich. Diese Clique versucht mich zum Schweigen zu bringen, koste es, was es wolle. Dadurch haben sie aber unbeabsichtigt dazu beigetragen meine Argumente zu verbreiten.

Rückübersetzt aus der englischen Übersetzung des Thomas Kues.

Quelle: CODOH

Gefunden bei: http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/

In Frankreich werden solche Behauptungen gerichtlich verfolgt und bestraft. Ende des vergangenen Jahres (2004) wurde der 33jähriger ehemalige Lehrer Vincent Reynouard in Limoges wegen »Rechtfertigung von Kriegsverbrechen« zu einer Haftstrafe von einem Jahr (von der neun Monate zur Bewährung ausgesetzt wurden), einer Geldstrafe von 10 000 Euro und einem dreijährigen Aufenthaltsverbot im Département Haute-Vienne verurteilt. Er hatte ein Video hergestellt, dem die Version der SS verteidigt wurde, es habe sich um Vergeltung gehandelt, und die Aussagen der Überlebenden in Frage gestellt wurden. Der vorbestrafte Holocaustleugner hatte sein Machwerk an die letzten Überlebenden des Massakers geschickt. »Diese Kassette ist ein Horror«, sagte Marcel Darthout beim Prozess gegen Reynouard.

Die erwähnten Tatsachenvorgänge fanden Berücksichtigung:

Der Schauprozeß in Bordeaux (1953) folgte ausschließlich innenpolitischen Beweggründen, nachdem General Charles de Gaulle bereits 1944 den Verschluß aller wesentlichen Oradour-Akten für die Dauer von 50 Jahren angeordnet hatte.

Der Prozess in Bordeaux

Todesurteile wurden nicht vollstreckt. Alle Verurteilten wurden bald amnestiert und in die Freiheit entlassen. Die Sperrfrist für die in den Archiven befindlichen Akten allerdings wurde bis zum Jahr 2039 verlängert.

So gefährlich scheint in Frankreich die Wahrheit zu sein!

Es ist nur abgefeimtesten Volksverderbern in deutschen Landen vorbehalten, ohne Rücksicht auf bereits historisch gewordene Geschehnisse fortgesetzt infame Lügen zu verbreiten und einst pflichtgetreue Soldaten betrügerisch mit »Blutbädern« zu belasten, die nie stattgefunden haben..

Lammerding

Stadler

Diekmann

Kämpfe

Barth

Übrigens: Der letzte „Mörder von Oradour“ dessen man habhaft werden konnte, wurde am 7. Juni 1983 in der ehemaligen DDR in Berlin zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Es handelte sich um Zugführer Heinz Barth, der nur deshalb noch als alter Mann den Ermittlern ins Netz ging, weil er sich nach Kriegsende in seinem Geburtsort Gransee niederließ. Dort machte er als Textilkaufmann Karriere und lebte bis zu seiner Verhaftung unbehelligt – selbst seiner Ehefrau und seinen Kindern war bis dato seine Vergangenheit unbekannt.
Nach 16 Jahren Haft wurde auch Barth wegen Krankheit auf Bewährung entlassen, zumal er, wie es im Entlassungsbeschluss heißt, seine Handlungen bereut. Er hat auch nach seiner Entlassung erfolgreich eine Kriegsversehrtenrente eingeklagt, da er (nach seiner Mordbeteiligung von Oradour) bei den Endkämpfen in Frankreich ein Bein verlor. Heinz Barth verstarb am 6. August 2007.

„Die Zeit“ schrieb am 08.01.1953 dazu:

Der Fluch von Oradour

Eine Tat mörderischen Wahnsinns und ein Menetekel – Von Marion Gräfin Dönhoff

Eine Frau wird in dem Prozeß gegen Angehörige der SS-Panzerdivision „Das Reich“, der am 12. Januar in Bordeaux beginnt, aussagen. Sie ist die einzige überlebende Frau aus dem Dorf Oradour-sur-Glane in Mittelfrankreich, das am 10. Juni 1944 von einer Kompanie des Regiments „Der Führer“, das zu jener Panzer-Formation gehörte, niedergebrannt wurde. Alle anderen Frauen und auch Kinder – es waren mehr als 400, die sich in die Kirche des Ortes geflüchtet hatten – sind in einem unfaßlichen Ausbruch von Blutrausch und Wahnsinn auf Befehl des Sturmbannführers Dieckmann vernichtet worden: Man warf Handgranaten in die mit Frauen und Kindern gefüllte Kirche und steckte schließlich das abgeriegelte Gebäude an. Alle 180 Männer des Ortes, bis auf fünf, die verwundet entkamen, wurden derweil zu einzelnen Gruppen zusammengetrieben und erschossen. Schließlich wurden alle Gebäude des Dorfes in Brand gesteckt.

Weiterlesen: http://www.zeit.de/1953/02/der-fluch-von-oradour

Ein 60 Jahre alter unveröffentlichter Bericht bestätigt die revisionistische These

In französischer Sprache hier zu lesen: http://www.phdnm.org/uploads/3/0/0/1/3001973/oradour_viau.htm

Von Google übersetzt

PS: Einen schönen Gruß an dieser Stelle an Herrn Gauck. Ich hoffe, Sie wissen welche Strafe im Deutschen Reich auf Hochverrat steht. Viel Spaß noch in der Zukunft.

 

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