Etwas lang zu lesen aber lohnt sich auf jeden Fall! http://wp.me/p52awx-60t

GRUNDLAGENAUFSATZ
Geschichtsschreibung – wie funktioniert das?

Auf der Suche nach der Wahrheit über die Geschichte des zweiten Weltkrieges wurden eine Menge Bücher gelesen, so genannte Sekundärliteratur. In jedem dieser Bücher wurde in Form von Anmerkungen – entweder auf der gleichen Seite unten oder aufgelistet im hinteren Teil des Buches – auf Quellenmaterial verwiesen, welches der jeweilige Buchautor als Grundlage für seine Ansichten, Auflistungen oder Zitate verwendet hatte. Da kamen zum Teil wirklich imposante Quellenauflistungen zustande. Nur – wenn man sich durch solche Bücher mitsamt den Anmerkungen – die einen jedes Mal aus dem Textfluss herausreißen – hindurchgearbeitet hat, ist man in der Regel leider nicht viel klüger als zuvor, hatte doch den Autoren immer irgendwie die klare Linie gefehlt. Es schälten sich jedoch zwei Grundpositionen heraus.

Die offiziell etablierten Historiker beschuldigen Hitler, das Deutsche Reich und das deutsche Volk (welches Hitler schließlich gewählt und unterstützt hat) der Entfesselung eines Weltkrieges, wobei die Motive zumeist auf den Wunsch eines vermutlich größenwahnsinnigen Diktators nach Weltherrschaft hinauslaufen. Dieses Geschichtsbild bekommen Generationen von nachgeborenen Deutschen seit Jahrzehnten in den Schulen und allen Medien vermittelt.

Die so genannten Revisionisten haben es sich zur Aufgabe gemacht, zumindest unser Volk, oft auch seine damalige Führung, von diesen Vorwürfen zu befreien. Dies ist eine undankbare Aufgabe, da sie sich in einer Verteidigungsposition befinden und selbst von den zu befreienden Volksangehörigen heftigste attackiert werden. Auch ist es nach dem Krieg alliiertengesetzlich verboten worden (das gilt bis zum heutigen Tag), die Verbrechen der Sieger aufzulisten und anzuprangern. Die Bücher der Revisionisten sind ständig vom Verbot und die Autoren mit Strafen bedroht, was einer Bücherverbrennung durchaus gleichzusetzen ist. Hier auf den Grundgesetzartikel Nr. 5 (1) hinzuweisen, gemäß dem eine Zensur nicht stattfindet, ist müßig.

So kommt es nun, dass in unserem Volke mindestens 2 grundverschiedene Geschichtsbilder installiert wurden, d.h. eigentlich sind es deren 3, da in den Schulen der ehemaligen DDR tatsächlich eine von den beiden anderen verschiedene Variante gelehrt wurde. Will man sich von den Ungereimtheiten der Sekundärliteratur befreien, so muß man sehen, dass man an Primärquellen herankommt. Als solche gelten z.B. Erlebnisberichte und Tagebücher von Zeitzeugen, offizielle und weniger offizielle Dokumente, wie sie in den Archiven und Schreibtischen erbeutet und von den Alliierten im Nürnberger Tribunal verwendet wurden, offizielle Akten, wie sie von den Alliierten für die Bibliotheken der Universitäten freigegeben wurden, offizielle Akten aus anderen Ländern, z.B. des Foreign Office in England oder Amerika, soweit freigegeben, und wenn man Glück hat, lassen sich noch Weißbücher aus dem 3. Reich auftreiben.

Verlässt man sich zu Beginn der Nachforschungen noch auf die Redlichkeit, Wahrheitsliebe und Gutwilligkeit der Sekundärquellenproduzenten, so zwingt einen doch die mit jedem Buch zunehmende Verwirrung bald dazu, sich – soweit noch zugänglich – den Primärquellen zuzuwenden. Außerdem verwenden viele Nachwuchsautoren jeglichen Alters mittlerweile die Sekundärquellen als Zitiergrundlage, so dass schon ganze Wellen von Tertiär- und Quartärliteratur sowohl den offiziellen als auch den „Untergrund“-Büchermarkt überschwemmen. Nennen wir die Primärquellenbenutzer einmal die erste Generation von Kriegsinterpretationsbüchern und wenden wir uns diesen kritisch zu, da sie häufig von allen nachfolgenden Schreiberlingen benutzt werden.

Da wären die in den Bibliotheken zugänglichen Akten zur Auswärtigen Politik, Wehrmachts- und Kriegstagebücher, Bände des Militärtribunals von Nürnberg und diverse „Dokumentenansammlungen“, diese vorzugsweise herausgegeben von Hans Adolf Jacobsen. Eine sehr beliebte Quelle sind auch die „Memoiren“ des Herrn Winston Churchill, eine zwölfbändige, recht detaillierte Sicht des 2. Weltkrieges aus sozusagen erster Hand. Des Weiteren in den Bibliotheken erhältlich sind die Seekriegsberichte, Bücher von Dabei gewesenen, Generälen, Diplomaten, Regierungsmitgliedern u.ä. Da muß man wieder unterscheiden zwischen unkommentierten Büchern und kommentierten Herausgaben von
Dokumentenansammlungen aus dem Nachlass solcher Zeitzeugen. Ein gutes Beispiel für ein solches Buch ist „Keitel – Verbrecher oder Offizier?“ von Walter Görlitz, der von Keitels Sohn persönliche Unterlagen und Briefe bekam und außerdem die in Gefangenschaft niedergeschriebenen Aufzeichnungen von Keitel zur Verfügung hatte.

Allen gemeinsam ist, dass sie erst nach dem für uns verlorenen Krieg publiziert, wenn nicht gar erst geschrieben wurden, was heißt, dass ihre Veröffentlichung durch die Sieger genehmigt werden musste.

Damit kommen wir schon zu ihrem Hauptschwachpunkt:

Sie dürfen nichts enthalten, was das Bild der Sieger als „Befreier“ und „moralisch Höherstehende“ ankratzen könnte.

Haben sie doch diesen Krieg gegen Hitlerdeutschland zum Wohl der gesamten Menschheit – und sicher auch zu unserem eigenen Wohl – auf sich genommen. Dass die Welt durch Ausschaltung von Hitlerdeutschland und die Ermordung seiner Führung keineswegs friedlicher geworden ist, sei nur so nebenbei bemerkt.
Wir haben auf der einen Seite unverfälschte Dokumente wie z.B. die diversen Friedensreden des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler (die in der Nachkriegsliteratur nur mit hämischen Kommentaren versehen veröffentlicht werden). Auf der anderen Seite haben wir so genannte Dokumente (Protokolle), in denen derselbe Adolf Hitler vor kleinerem Kreise (ja sogar einmal vor zahlreichen Vertretern der nicht gerade als verschwiegen verschrienen Presse!) seine Kriegsplanungen darlegt, die in krassem Gegensatz zu seinen Friedensreden stehen.

Selbst den gutwilligsten Revisionisten ist es meines Wissens bis heute nicht gelungen, diesen totalen Widerspruch völlig auszuräumen.

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