Görings letzter Brief an Churchill

In Dir muß brennen...

Sechs Tage vor der geplanten Urteilsvollstreckung des alliierten Haß- und Henkergerichts schrieb Reichsmarschall Hermann Göring einen Brief an den englischen Kriegspremier Winston Churchill. Görings Brief wird heute, wie die Akte Rudolf Hess, in England unter Verschluß gehalten. Allerdings sorgten wohlgesonnene Angehörige der US-Streitkräfte im Nürnberger Todestrakt dafür, dass der Brief des Reichsmarschalls auch in andere vertrauenswürdige Hände gelangte. Es waren dieselben wunderbaren Menschen, die Hermann Görings Gift-Ampullen “nicht fanden”. Erst in den frühen 1960er Jahren, als Görings Brief in die Öffentlichkeit drang, versuchte man, den Brief als Fälschung abzutun. Dies ist natürlich ausgesprochener Blödsinn, denn in dem Brief steht nichts anderes, was der Reichsmarschall auch im gesamten Prozeßgeschehen von Nürnberg gesagt hatte, nur eben noch einmal zusammengefasst. Darüber hinaus handelt es sich im Textverlauf des Briefes eindeutig um den Duktus von Hermann Göring. 

* * *

Nürnberg, 10. Oktober 1946

Herr Churchill!

Exponat: Photo: Hermann Göring, 1935Sie werden die Genugtuung haben, mich und…

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