Drittes Reich

Vor und nach dem „Holocaust“: jüdische Bevölkerungszahlen in 1933 und 1948

Über ein Jahrhundert lang wurde der Jüdische Weltalmanach unbestritten als die authentischste Quelle für die jüdischen Weltbevölkerungzahlen angesehen. Wissenschaftler aus aller Welt, darunter auch die Redakteure der Encyclopedia Britannica, verließen sich auf die Genauigkeit seiner Zahlen. Hier finden Sie, was die Weltalmanachs von 1933 und 1948 über die Weltbevölkerungzahlen der Juden zu sagen hatten.

Weltalmanach 1933

Weltalmanach 1948

In anderen Worten nach Meinung des Weltalmanachs wuchs die Weltbevölkerung der Juden (!) zwischen 1933 und 1948 von 15.315.000 auf 15.753.000. Wenn die deutsche Regierung unter Adolf Hitler wie behauptet sechs Millionen Juden ermordete hat, sollten sich diese Verluste eigentlich in den von dem Jüdischen Weltalmanach zitierten Bevölkerungzahlen wiederspiegeln.

Die von den oben aufgeführten Zahlen ausgelösten Zweifel an der Richtigkeit der Anschuldigungen gegen die Hitlerregierung werden verstärkt durch den offiziellen dreibändigen Bericht des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, veröffentlicht 1948 in Genf, dem zufolge 271.304 KZ-Häftlinge in deutscher Haft starben, davon etwa die Hälfte Juden. Der folgende Artikel erläutert.

Eine Tatsachenbeurteilung des ‚Holocausts‘ durch das Rote Kreuz

Die Juden und die Konzentrationslager: Kein Beweis von Völkermord

Es gibt eine Untersuchung der jüdischen Frage in Europa während des Zweiten Weltkriegs und den Bedingungen der deutschen Konzentrationslager die nahezu einzigartig ist in ihrer Ehrlichkeit und Objektivität, der dreibändige Bericht des Internationalen Komitees des Roten Kreuz über seine Tätigkeit während des Zweiten Weltkriegs, Genf, 1948.

Diese umfassende Darstellung von einer völlig neutralen Quelle integrierte und erweiterte die Ergebnisse der beiden vorangegangenen Werke: Documents sur l’activité du CICR en faveur des civils détenus dans les camps de concentration en Allemagne 1939-1945 (Genf, 1946), und „Inter Arma caritas: die Arbeit des IKRK während des Zweiten Weltkriegs (Genf, 1947). Das Team von Autoren, unter Leitung von Frédéric Siordet, erklärte in den Anfangsseiten des Berichts, dass es ihre Absicht war, in der Tradition des Roten Kreuzes, strengste politische Neutralität zu bewaren, was genau der Punkt ist, der den Bericht historisch so wertvoll macht.

Das Internationale Komitee des Roten Kreuz wandte erfolgreich das Genfer Militärabkommen von 1929 an, um Zugang zu den von deutschen Behörden internierten Zivilisten in Mittel- und Westeuropa zu gewinnen. Im Gegensatz hierzu hatte das IKRK keinen Erfolg Zugang zu der Sowjetunion zu bekommen, die es unterlassen hatte, das Übereinkommen zu ratifizieren. Die Millionen von zivilen und militärischen Internierten in der UdSSR, deren Bedingungen bekanntermaßen mit Abstand die schlechtesten waren, waren komplett von internationalen Kontakten oder Kontrolle abgeschnitten.

Der Bericht des Roten Kreuzes ist von Wert in Hinblick auf die rechtlichen Umstände, unter denen Juden inhaftiert wurden in Konzentrationslagern, d. h. als feindliche Ausländer. In seiner Beschreibung der beiden Kategorien von internierten Zivilisten definiert der Bericht die zweite Kategorie als „Zivilisten deportiert aus verwaltungstechnischen Gründen („Schutzhäftlinge“ ), die aus politischen oder rassischen Gründen festgenommen wurden, da ihre Präsenz als Gefahr für den Staat oder die Besatzungsstreitkräfte angesehen wurde“ (Vol. III, S. 73). Diese Personen, so heißt es weiter, „wurden nicht anders behandelt als Personen die im Rahmen allgemeiner Gesetze aus Sicherheitsgründen verhaftet und gefangen gehalten wurden.“ (S. 74).

Der Bericht gesteht ein, dass die Deutschen zunächst aus Sichertheitsgründen unwillig waren, dem Roten Kreuz Zugang zu inhaftierten Personen zu gewähren, aber in der späteren Hälfte des Jahres 1942 erhielt des Internationalen Komitees des Roten Kreuz von Deutschland wichtige Zugeständnisse. Von August 1942 wurde es ihnen erlaubt, Lebensmittelpakete in großen Konzentrationslagern in Deutschland zu verteilen, und „von Februar 1943 wurde dieses Zugeständnis auf alle anderen Lager und Gefängnisse ausgeweitet“ (Vol. III, S. 78). Das Internationale Komitee des Roten Kreuz nahm bald darauf Kontakt mit den Lagerbefehlshabern und startete ein Nahrungsmittelhilfeprogramm, das bis in die letzten Monate des Jahres 1945 weiterfuntionierte und eine Flut von Dankesbriefen der jüdischen Internierten zur Folge hatte.

Die Empfänger der Rotes-Kreuz-Hilfe waren Juden

Der Bericht stellt fest, daß „bis zu 9.000 Pakete täglich gepackt wurden. Von Herbst 1943 bis zum Mai 1945 wurden ca. 1.112.000 Pakete mit einem Gesamtgewicht von 4.500 Tonnen in die Konzentrationslager geliefert.“ (Vol. III, S. 80). Zusätzlich zu Lebensmitteln, enthielten diese Kleidung und Arzneien. „Pakete wurden nach Dachau, Buchenwald, Sangerhausen, Sachsenhausen, Oranienburg, Flossenbuerg, Landsberg-am-Lech, Flöha, Ravensbrück, Hamburg-Neuengamme , Mauthausen, Theresienstadt, Auschwitz, Bergen-Belsen, in Lager in der Nähe von Wien und in Mittel- und Süddeutschland gesendet. Die wichtigsten Empfänger waren Belgier, Holländer, Franzosen, Griechen, Italiener, Norweger, Polen und staatenlose Juden“ (Vol. III, S. 83).

Im Laufe des Krieges, war „das Komitee … in der Lage Hilfsgüter im Wert von über zwanzig Millionen Franken auszuliefern und verteilen, von Spenden jüdischer Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt, vor allem von dem American Joint Distribution Committee of New York“ (Vol. I, S. 644). Dieser Organisation war es von der deutschen Regierung bis zum amerikanischen Eintritt in den Krieg erlaubt, Büros in Berlin zu unterhalten. Das IKRK beklagte, daß Behinderungen ihres riesigen Hilfsprogramms für jüdische Internierte nicht von den Deutschen kamen, sondern von der strikten alliierten Blockade Europas. Die meisten ihrer Einkäufe für Nahrungsmittelhilfe erfolgten in Rumänien, Ungarn und der Slowakei.

Das IKRK hat besonderes Lob für die liberalen Bedingungen, die in Theresienstadt bis zur Zeit des letzten Besuchs im April 1945 vorherrschten. Dieses Lager, „indem über 40.000 deportierte Juden aus verschiedenen Ländern lebten, war ein relativ privilegiertes Ghetto“ (Vol. III, S. 75). Dem Bericht zufolge, “ ‚Die Delegierten des Kommitees konnten das Lager in Theresienstadt (Terezin) besuchen, das ausschließlich für Juden genutzt wurde und unter speziellen Bedingungen verwaltet wurde. Informationen zufolge, die das Komittee gesammelt hatte, war dieses Lage ein Experiment von gewissen Führern des Reichs… Diese Männer hatten den Wunsch, es den Juden zu ermöglichen, unter Selbstverwaltung unter fast völliger Autonomie zu leben… zwei Delegierte hatten die Möglichkeit das Lager am 6. April 1945 zu besuchen. Sie bestätigten den positiven Eindruck, den sie bei ihrem ersten Besuch gewonnen hatten“ (Vol. I, S. 642).

Das IKRK hat auch Lob für das Regime von Ion Antonescu im faschistischen Rumänien, wo der Komittee in der Lage war, spezielle Hilfe zu leisten für 183.000 rumänische Juden bis zur Zeit der Besetzung durch die Sowjetunion. Die Hilfe endete dann, und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz beklagte sich bitter darüber , daß es nie schaffte „irgendwas nach Russland zu senden“ (Vol. II, S. 62). Die gleiche Situation gilt für viele der deutschen Lager nach Ihrer „Befreiung“ durch die Russen. Das IKRK erhielt eine voluminösen Strom von Post aus Auschwitz bis zur Zeit der sowjetischen Okkupation, als viele der Internierten in den Westen evakuiert wurden. Aber die Bemühungen des Roten Kreuzes Hilfe zu senden zu den verbliebenen Internierte in Auschwitz unter sowjetischer Kontrolle waren vergeblich. Auf der anderen Seite, Essenspakete wurden weiterhin gesandt an ehemalige Auschwitzgefangene, die in den Westen verlegt wurden in Lager wie Buchenwald und Oranienburg.

Kein Beweis von Völkermord

Einer der wichtigsten Aspekte der Berichts des Roten Kreuzes ist, daß er Klarheit verschafft über die wirkliche Ursache der Todesfälle, die zweifellos in den Lagern gegen Ende des Krieges vorkamen. Es heißt in dem Bericht: „In dem chaotischen Zustand von Deutschland nach der Invasion in den letzten Monaten des Krieges, erhielten die Lager keinerlei Lebensmittellieferungen und Hunger führte zu einer wachsenden Zahl von Opfern. Selbst beunruhigt über diese Situation, informierte die deutsche Regierung das IKRK am 1. Februar 1945 … Im März 1945 hatten die Diskussionen zwischen dem Präsidenten des IKRK und SS General Kaltenbrunner noch konkretere Ergebnisse. Hilfelieferungen konnten künftig durch das Internationale Komitee des Roten Kreuz verteilt werden und in jedem Lager konnte ein Deligierter verbleiben … “ (Vol. III, S. 83).

Die deutschen Behörden waren offensichtlich sehr darum bemüht, die katastrophale Lage so weit wie möglich zu verbessern. Das Rote Kreuz macht ganz klar in seiner Feststellung, daß die Nahrungsmittellieferungen zu diesem Zeitpunkt aufgrund der allierten Bombardierung deutscher Transporte endeten und daß es im Interesse der inhaftierten Juden am 15. März 1944 gegen „die barbarischen Luftkrieg der Alliierten“ protestiert hatte (Inter Arma caritas, S. 78). Am 2. Oktober 1944, hatte das Internationale Komitees des Roten Kreuz bereits das Auswärtige Amt vor dem drohenden Kollaps des deutschen Transportwesens gewarnt, und erklärt, daß Hungerbedingungen für Menschen in ganz Deutschland unvermeidbar werden würden.

In der Auseinandersetzung mit dem umfassenden, drei-bändigen Bericht, ist es wichtig zu betonen, daß die Delegierten des Internationalen Roten Kreuzes keine Hinweise auf eine bewusste Politik der Judenvernichtung in den Lagern des von den Achsenmächten besetzten Europas vorgefunden haben. Auf keiner der 1.600 Seiten der Bericht war auch nur der geringste Hinweis auf so etwas wie eine Gaskammer. Er räumt ein, daß Juden, wie viele andere Nationalitäten im Krieg, Rigor und Entbehrungen erlitten, aber sein komplettes Schweigen über eine geplante Vernichtung ist eine vielsagende Widerlegung der sechs-Millionen-Legende. Wie auch die Vertreter des Vatikans, mit denen sie zusammengearbeitet haben, fand sich das Rote Kreuz außerstande, sich in unverantwortlichen Anschuldigungen des Völkermords zu ergötzen, die mittlerweile an der Tagesordnung sind. Was die wirkliche Sterblichkeitsrate betriftt, weist der Bericht darauf hin, daß die meisten jüdischen Ärzte aus den Lagern an der Ostfront für die Typhusbekämpfung in Anspruch genommen wurden, so daß sie nicht zur Verfügung standen, als die Typhusepidemien des Jahres 1945 in den Lagern ausbrachen (Vol. I, S. 204 ff) – Im Übrigen, es wird oft behauptet, daß Massenhinrichtungen  in Gaskammern durchgeführt wurden, die geschickt als Duschen getarnt waren. Auch hier macht der Bericht klar, was für ein Unsinn diese Vorwürfe sind. „Nicht nur die Waschhäuser, sondern auch Anlagen für Bäder, Duschen und Wäsche wurden von den Delegierten inspiziert. Sie mußten oft Maßnahmen darauf hinwirken, daß Armaturen weniger primitiv gemacht wurden und um sie reparieren zu lassen oder zu erweiterten“ (Vol. III, S. 594).

Nicht alle Juden waren interniert

Band III der Bericht des Roten Kreuzes, Kapitel 3 (I. Jüdische Zivilbevölkerung) beschäftigt sich mit der „Beihilfe für das jüdische Segment der freien Bevölkerung“, und dieses Kapitel macht es klar und deutlich , daß bei weitem nicht alle europäischen Juden interniert wurden, sondern lediglich bestimmten Einschränkungen im Rahmen des freien Zivilbevölkerung unterworfen waren. Dies steht in direktem Widerspruch zu der „Gründlichkeit“ der angeblichen „Ausrottungsprogramms“, und der Behauptung in den gefälschten Höß-Memoiren, daß Eichmann besessen von der Idee war „jeden einzelnen Juden zu ergreifen, den er in die Hände kriegen konnte.“

In der Slowakei, zum Beispiel, in dem Eichmanns Assistant Dieter Wisliceny verantwortlich war, heißt es in dem Bericht, dass „Ein großer Teil der jüdischen Minderheit Erlaubnis hatte im Land zu bleiben, und zeitweise wurde die Slowakei vergleichsweise als eine Oase der Zuflucht für Juden angesehen, vor allem für Juden aus Polen. Jene, die in der Slowakei verblieben, scheinen bis Ende August 1944 vergleichsweise sicher gewesen zu sein, als ein Aufstand gegen die deutschen Truppen stattfand. Es ist zwar richtig, daß das Gesetz vom 15. Mai 1942 die Internierung von mehreren tausend Juden mit sich brachten, aber sie wurden in Lagern festgehalten, wo die Lebensbedingungen und die Verpflegung erträglich waren, und wo die Internierten erlaubt waren, bezahlte Arbeit nachzugehen zu Bedingungen fast vergleichbar mit denen des freien Arbeitsmarkts“ (Vol. I, S. 646).

Nicht nur konnten große Teile der drei Millionen europäischen Juden Internierung völlig vermeiden, die Auswanderung von Juden ging während des Krieges weiter, vor allem durch Ungarn, Rumänien und der Türkei. Ironischerweise wurde die jüdische Auswanderung von deutschbesetzten Gebieten auch durch das Deutsche Reich möglich gemacht, wie im Fall des polnischen Juden, die vor der Besetzung nach Frankreich geflüchtet waren. „Die Juden aus Polen, die während ihrem Aufenthalt in Frankreich Einreisegenehmigungen in die Vereinigten Staaten erhalten hatten, wurden von den deutschen Besetzungsbehörden als zukünftige amerikanische Bürger behandelt. Dieselben Behörden anerkannten auch die Gültigkeit von dreitausend Pässen die an von den Konsulaten südamerikanischer Länder an Juden ausgestellt wurden“  (Vol. I, S. 645).

Als zukünftige US-Bürger wurden diese Juden in dem Lager in Vittel für amerikanische Staatbürger in Südfrankreich festgehalten. Die Auswanderung der Juden aus Ungarn insbesondere wurde während des Krieges ungehinderten von deutschen Behörden fortgesetzt. „Bis März 1944,“ sagt der Bericht des Roten Kreuz stand es „Juden mit Visa für Palästina frei, Ungarn zu verlassen“ (Vol. I, S. 648). Auch nach dem Wechsel der Regierung Horthy im Jahr 1944 (nach ihrem versuchten Waffenstillstand mit der Sowjetunion) mit einer Regierung, die noch stärker abhängig war von deutschen Behörden, ging die Auswanderung der Juden weiter.

Das Komitee sicherte das Versprechen von Großbritannien und den Vereinigten Staaten es „mit allen Mitteln, die Auswanderung der Juden aus Ungarn zu unterstützen“ und von der US-Regierung erhielt das IKRK eine Meldung, daß „die Regierung der Vereinigten Staaten … nun ausdrücklich ihre Versicherung wiederholt, daß Vorkehrungen getroffen würden, für die Fürsorge von allen Juden, die unter den gegenwärtigen Umständen die Erlaubnis haben auszureisen“ (Vol. I, S. 649).

Der vorangehende Text ist das neunte Kapitel von Richard Hadwoods Buch „Did Six Million Really Die?“ (auf Deutsch: Sind wirklich sechs Millionen [Juden] gestorben?). Das englische Original dieses Artikels wurde am 30. November 2013 auf der australischen Rebellsite veröffentlich und wurde dort von über 25000 Lesern gesehen. 

Via http://therebel.org/de/leitartikel/763760-before-and-after

Albert Speer, der geniale Architekt im Dritten Reich

Albert Speer:

Berthold Konrad Hermann Albert Speer (* 19. März 1905 in Mannheim; † 1. September 1981 in London) war ein deutscher Architekt, Rüstungsorganisator in der Zeit des Nationalsozialismus und ab 1942 Reichsminister für Bewaffnung und Munition.

Wurde 1905 in Mannheim geboren und gehörte zu den führenden Architekten und Organisatoren des Nationalsozialismus. Er plante und leitete zahlreiche Monumentalbauvorhaben Hitlers, die den national sozialistischen Herrschaftsanspruch untermauern sollten. 1942 wurde Speer zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannt, er erfüllte somit die Position des Rüstungsminister. Speer war ebenso hauptverantwortlich für die Planung und Organisation mehrerer Konzentrationslager. Somit gehörte er zu den 24 Hauptangeklagten im Nürnberger Prozess, wo er sich vor dem internationalen Militärgerichtshof verantworten musste und zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde.Albert Speer organisierte unter Anderem mehrere Reichsparteitage auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg.

Zeppelinfeld was designed by Albert Speer and built in Nuremberg, Germany, in 1936.

Zeppelinfeld, Nürnberg. 1936

Große Gebäude, sowie große Plätze, wie z.B. das Zeppelinfeld in Nürnberg wo die NSDAP ihre Reichsparteitage abhielt. Hierfür plante und realisierte er den sogenannten Lichtdom. 150 motorisierte Flakscheinwerfer und 2000 weitere feste Lichtquellen mit einer Leistung von 3.100 KW (die Reichweite der Flakscheinwerfer betrug 12-15 Kilometer) projizierten unendliche Lichtsäulen in den Himmel. Diese waren hinter der Bühne der NSDAP angeordnet und säumten links und rechts das Zeppelinfeld. Das hiermit erschaffene Bild sollte gigantisch sein und die Stärke der Nationalsozialisten untermauern.

Cathedral-of-Light-Albert-Speer-Zeppelinfeld-Tribune-Nürnberg-Reichsparteitag-Germany-1900-1939-Third-Reich-NSDAP-Peter-Crawford

Cathedral-of-Light-Albert-Speer-Zeppelinfeld-Tribune-Nürnberg-Reichsparteitag-Germany-1900-1939-Third-Reich-NSDAP

olympiastadion

Olympiastadion

Albert Speer selbst erklärte auch nach 1945, dass der Lichtdom seine schönste und bedeutendste architektonische Idee gewesen sei. Nach seiner Haftentlassung sprach Speer von „demokratischen Kriterien“ die der Lichtdom seiner Ansicht nach durchaus erfülle. So beschrieb er den Lichtdom „neben dem grandiosen Effekt“ den er angeblich bewirke, als „Element surrealistischer Unwirklichkeit“. In Wirklichkeit erfüllte dieser aber jede Zuschreibung des Faschismus und diente lediglich der Machtdemonstration der Nazis. In seinem Buch „Erinnerungen“ stellt er ihn als politisch zweckfreie, wenngleich eindrucksvolle Dekorationsidee“ dar.